Winter = Trockene und spröde Haut? Das können Sie tun!

Der Winter ist eine wahre Belastungsprobe für die eigene Haut, denn sowohl die niedrigen Temperaturen außerhalb als auch die heiße Heizungsluft setzen Ihrer Haut zu. Das Ergebnis sind trockene, spröde und gereizte Stellen, die Sie richtig pflegen müssen. Die Frage ist aber, wie Sie Ihre Winterhaut passend pflegen, damit diese auch die niedrigsten Temperaturen übersteht. Ein Hautarzt Zürich verrät es Ihnen.

Warum strapaziert der Winter die Haut?

Bevor wir uns mit der richtigen Pflege beschäftigen, sollten Sie erfahren, weshalb Ihre Haut im Winter besonders geschützt werden muss. Der Grund ist, dass die Talgdrüsen, welche millionenfach in der Haut sitzen, langsamer Fett produzieren. Dieser Fettfilm ist für die Haut aber essenziell, denn er schützt jene vor Eindringlingen und anderen Umwelteinflüssen. Insofern geht der natürliche Schutzmantel der Haut verloren, da die Talgdrüsen weniger Fett produzieren, wodurch auch Wasser schneller verdunstet. Aber auch die Heizungsluft strapaziert unsere Haut, denn durch diese wird ihr noch mehr Feuchtigkeit entzogen. Genau dieser Wechsel zwischen Warm und Kalt ist purer Stress für Ihre Haut und sorgt dafür, dass jene austrocknet, juckt, spannt und spröde wird.

Trockene Haut richtig behandeln

Im Winter benötigt Ihre Haut eine besondere Pflege, die Sie nicht mit der klassischen Pflege im Sommer vergleichen können. Immerhin hat Ihre Haut jetzt ganz andere Ansprüche. In erster Linie ist es wichtig, dass Sie Ihre Haut mit viel Feuchtigkeit versorgen, die lang anhält. Im Handel gibt es zum Glück viele Feuchtigkeitscremes, welche den Schutzmantel der Haut wiederherstellen und zugleich für ein sanftes Hautgefühl sorgen. Aber aufgepasst: Jede Haut hat ihre individuellen Bedürfnisse. Beispielsweise haben Sie empfindliche Haut, weshalb Sie zu einer Feuchtigkeitscreme für sensible Haut greifen sollten. Zugleich müssen Sie auf die richtige Dosierung achten. Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie die Pflege nach der täglichen Reinigung morgens und abends auftragen.

Aufgerissene Hautstellen – Was können Sie tun?

Sehr trockene Haut reißt mit der Zeit auf. Jetzt sollten Sie mit lipidreichen Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis zur Tat schreiten. Sie bilden eine dünne Schutz- und Isolationsschicht auf der Haut und verhindern somit, dass Feuchtigkeit über die Haut verdunstet. Aber auch der Harnstoff Urea ist sehr praktisch und bindet das Wasser in der Haut. Erwähnenswert: Leiden Sie unter Akne oder fettiger Haut, sollten Sie keine neuen Pflegeprodukte verwenden. Der Wechsel könnte zu Problemen führen, wodurch Ihre Talgdrüsen vermehrt verstopfen. Bleiben Sie jetzt lieber bei den gewohnten Produkten. Ansonsten sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen, wenn Sie Ekzeme bemerken oder die Haut vermehrt einreißt oder sich entzündet.

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